Dienstag, 20. April 2010

Statut 2.0

Statut – Stand 25.04.2010

§ 1 BEZEICHNUNG UND SITZ DER GRUPPE
1. Die Gruppe führt den Namen „Russia Research Group“.
2. „Russia Research Group“ ist eine fakultätsübergreifende Hochschulgruppe, die für alle Studenten der Universität Passau offen ist.
3. Der Sitz und die Geschäftsstelle ist die Universität Passau.
4. Die Gruppe ist unabhängig und unpolitisch; sie verfolgt ausschließlich (und unmittelbar) gemeinnützige Zwecke.
5. Die Tätigkeit der Gruppe ist nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtet.

§ 2 AUFGABEN UND ZIELE
Die Aufgaben und Ziele der Gruppe sind insbesondere:
1. Die Unterstützung und Beratung der neu angekommenen Studenten mit russischem oder osteuropäischem Hintergrund.
2. Die Schaffung eines Umfeldes zum Erlernen und zur Erkundung der russischen Sprache, der russischen Kultur und Geschichte für Studenten der Universität Passau.
3. Die Intensivierung der Zusammenarbeit mit Akademikern und Wissenschaftlern aus Russland und mit Personen, der sich insbesondere mit russischen und europäischen wissenschaftlichen Studien beschäftigen.
4. Die Unterstützung von Organisationen, Gruppen, Institutionen und Personen in Europa in wissenschaftlicher Zusammenarbeit, die sich vor allem mit russischen Studien befassen. Die Unterstützung beschränkt sich überwiegend auf wissenschaftliche Aspekte, wobei die Umsetzung der oben genannten Intentionen von den Möglichkeiten der Gruppe abhängig ist.
5. Die Entwicklung von wissenschaftlichen Konzepten und Durchführung wissenschaftlicher Studien im Bereich des internationalen Marketings und der interkulturellen Kommunikation.
6. Die Solidarität und gegenseitige Hilfsbereitschaft unter den Gruppenmitgliedern zur gegenseitigen Unterstützung während der Studienzeit und im Rahmen der Gruppenaktivitäten.

§ 3 ERWERB DER MITGLIEDSCHAFT
1. Die Gruppe ermöglicht individuelle Mitgliedschaft.
2. Mitglieder der Gruppe können natürliche Personen werden, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, die durch ihre Tätigkeit oder Auffassung der Arbeit der Gruppe nahe stehen und sich für ihre Ziele einsetzen.
3. Die Aufnahmeanträge müssen in schriftlicher Form an den Vorstand gestellt werden.
4. Der Vorstand entscheidet nach freiem Ermessen über die Annahme des Antrags. Er ist verpflichtet, eventuelle Ablehnungen sachlich zu begründen. Im Falle einer Ablehnung kann der Antragsteller durch die Mitgliederversammlung aufgenommen werden.

§ 4 EHRENMITGLIEDSCHAFT
1. Ehrenmitglieder der Gruppe können Personen sein, die sich in besonderer Weise um die Gruppe verdient gemacht haben.
2. Die Mitgliederversammlung kann auf Antrag Ehrenmitglieder ernennen. Antragsberechtigt ist jedes Mitglied. Der Antrag ist zu begründen. Die Annahme der Ehrenmitgliedschaft ist dem Vorstand gegenüber zu erklären.
3. Die Ehrenmitgliedschaft endet durch Tod, Ausschluss oder Austritt. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung einem Vorstandmitglied gegenüber.

§ 5 BEENDIGUNG DER MITGLIEDSCHAFT
1. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.
2. Die Mitgliedschaft kann durch eingeschriebenen Brief mit einer Frist von 1 Monat zum Ablauf des Semesters gekündigt werden. Die Kündigung muss dem Vorstand zugestellt werden.
3. Die ordentliche Mitgliedschaft endet nicht mit Ernennung zum Ehrenmitglied.
4. Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche an die Gruppe.

§ 6 AUSCHLUSS VON MITGLIEDERN
1. Der Ausschluss eines Mitglieds erfordert die Beschlussfassung des Vorstands und den qualifizierten Beschluss der Mitgliederversammlung.
2. Der Ausschluss ist beim Vorstand in Schriftform zu beantragen und zu begründen. Der Beschluss des Vorstands ist der Mitgliederversammlung mit Begründung zuzuleiten. Vor der Beschlussfassung der beteiligten Organe ist das Mitglied zu hören.
3. Ein Mitglied kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung aus der Gruppe ausgeschlossen werden, wenn es:
a) schuldhaft das Ansehen oder die Interessen der Gruppe in schwerwiegender Weise geschädigt oder die ihm nach dem Statut obliegenden Pflichten wiederholt verletzt hat oder
b) mehr als drei Monate mit der Zahlung seines Mitgliedsbeitrages im Rückstand ist und trotz schriftlicher Mahnung unter Androhung des Ausschlusses den rückständigen Beitrag nicht eingezahlt hat.
4. Dem Mitglied ist Gelegenheit zu geben, in der Mitgliederversammlung zu den Gründen des Ausschlusses Stellung zu nehmen. Dies ist ihm mindestens eine Woche vorher mitzuteilen.

§ 7 FÖRDERER
1. Förderer kann derjenige sein, wer die Aufgaben und Ziele der Gruppe bejaht und seine Arbeit unterstützt. Das können sowohl Einzelpersonen als auch Personengemeinschaften und juristische Personen sein.
2. Zuwendungen können sowohl in Form von Sach- und/oder Geldspenden als auch in Form von ideellen Leistungen sein.

§ 8 RECHTE UND PFLICHTEN DER MITGLIEDER
1. Die Mitglieder haben das Recht, an allen Veranstaltungen der Gruppe teilzunehmen.
2. Die Mitglieder haben ferner das Recht, an Informationsprozessen oder neuen praktischen Erfahrungen teilzunehmen/teilzuhaben, und sich mit Vorschlägen, Hinweisen, Empfehlungen und Kritiken jederzeit an den Vorstand zu wenden.
3. Die Mitglieder der Gruppe haben die Pflicht, das Statut der Gemeinschaft zu beachten und einzuhalten und aktiv an der Verwirklichung der Ziele und Aufgaben mitzuarbeiten. Sie sollen sich konsequent für die Interessen der Gruppe und das Zusammenwirken aller Mitglieder nach innen und nach außen einsetzen.
4. Die Mitglieder haben ihren Mitgliedsbeitrag gemäß der Beitrags- und Finanzordnung pünktlich zu entrichten.
5. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.
6. Jedes ordentliches Mitglied hat ein volles Stimmrecht und hat eine Stimme.
7. Ein Ehrenmitglied hat auf der Mitgliederversammlung kein Stimmrecht.
8. Die Mitglieder haben die zur Erhebung der Mitgliedsbeiträge notwendigen Daten mitzuteilen. Jede Änderung derselben ist dem Vorstand unverzüglich schriftlich mitzuteilen.

§ 9 DER VORSTAND
1. Der Vorstand der Gruppe setzt sich aus sechs Mitgliedern zusammen. Dies sind der Vorsitzende, sein Stellvertreter, der Schatzmeister, Pressesprecher, Raumverantwortlicher und IT-Verantwortlicher.
2. Mitglieder des Vorstandes können nur Mitglieder der Gruppe sein. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft in der Gruppe endet auch die Mitgliedschaft im Vorstand.
3. Die Gruppe wird im Rechtsverkehr durch den Vorsitzenden, den Stellvertreter und den Pressesprecher im Sinne des § 26 BGB vertreten. Zwei dieser Vorstandsmitglieder sind gemeinsam zur Vertretung der Gruppe berechtigt.
4. Der Vorstand kann eine Geschäftsordnung erarbeiten.
5. Der Vorstand tritt nach Bedarf zusammen. Die Vorstandsberatungen werden vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter, einberufen. Eine Einberufungsfrist von einer Woche soll eingehalten werden. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens vier Mitglieder anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die einfache Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
6. Die Beschlüsse des Vorstandes sind zu protokollieren. Das Protokoll ist vom Protokollführer sowie vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter oder einem anderen Mitglied des Vorstandes zu unterschreiben.

§ 9a WAHL DES VORSITZENDEN
1. Die vorzeitige Abberufung oder die Wiederwahl eines Mitgliedes des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung ist zulässig.
2. Der Antrag muss begründet sein und kann von jedem Mitglied eingesehen werden.
3. Der Vorstand bestimmt für die Übergangszeit einen kommissarischen Amtsinhaber und beruft eine außerordentliche Mitgliederversammlung ein, auf der ein neuer Amtsinhaber gewählt wird.

§ 10 ZUSTÄNDIGKEIT DES VORSTANDS
5. Dem Vorstand der Gruppe obliegen die Vertretung der Gruppe nach § 26 BGB und die Führung ihrer Geschäfte. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:
a) Entwicklung von Strategien und Visionen;
b) die Einberufung und Vorbereitung der Mitgliederversammlungen einschließlich der Aufstellung der jeweiligen Tagesordnung;
c) die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlungen;
d) die Verwaltung des Gruppenvermögens;
e) die Anfertigung des Semesterberichtes und;
f) die Aufnahme neuer Mitglieder.

§ 11 AMTSDAUER DES VORSTANDS
1. Die Amtsdauer des Vorstandes beträgt ein Semester.
2. Die Amtsdauer des Vorstands läuft ab dem Zeitpunkt der Wahl bis zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung.
3. Scheidet ein Mitglied vorzeitig aus dem Vorstand aus, so sind die verbleibenden Mitglieder berechtigt, ein Mitglied der Gruppe bis zur Wahl des Nachfolgers durch die Mitgliederversammlung in den Vorstand zu berufen.

§ 12 BESCHLUSSFASSUNG DES VORSTANDS
1. Der engere Vorstand beschließt einstimmig. Liegt eine Meinungsverschiedenheit vor, so entscheidet die einfache Mehrheit des erweiterten Vorstands. Dies gilt auch für den Fall einer Abwesenheit eines Mitglieds des engeren Vorstands.
2. Die Beschlusse des Vorstandes sind zu Beweiszwecken zu protokollieren; das Protokoll ist vom Schriftführer zu unterzeichnen. Die Niederschrift soll Ort und Zeit der Vorstandssitzung, die Namen der Teilnehmer und die gefassten Beschlusse enthalten.

§ 13 KASSENPRÜFER
1. Dem Kassenprüfer ist jederzeit Einblick in die Bucher der Gruppe zu gewähren.
2. Der Kassenprufer hat vor jeder ordentlichen Mitgliederversammlung die Bücher zu prüfen. Er hat insbesondere darauf zu achten, dass die Finanzmittel ausschließlich zu satzungsgemäßen Zwecken verwendet wurden.
3. Er hat bei seinem Abschlussbericht während der Mitgliederversammlung auf Unregelmäßigkeiten hinzuweisen.
4. Die Amtsdauer des Kassenprüfers läuft ab dem Zeitpunkt der Wahl bis zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung.

§ 14 MITGLIEDERVERSAMMLUNG
1. Die Mitgliederversammlung ist oberstes Organ der Gruppe.
2. In der Mitgliederversammlung hat jedes anwesende ordentliche Mitglied eine Stimme. Zur Ausübung des Stimmrechtes kann ein anderes Mitglied schriftlich bevollmächtigt werden. Die Bevollmächtigung ist für jede Mitgliederversammlung gesondert zu erteilen. Ein Mitglied darf jedoch nicht mehr als zwei fremde Stimmen vertreten.
3. Die ordentliche Mitgliederversammlung ist insbesondere für folgende Angelegenheiten zuständig und beschließt, wenn nicht anders angegeben, mit einfacher Mehrheit:
a) Entgegennahme, Diskussion und Genehmigung des Geschäfts- und Kassenberichtes über das zurückliegende Semester;
b) Entlastung des Vorstandes in jedem Semester;
c) Festsetzung der Mitglieds- und Beitragsordnung;
d) Wahl der Mitglieder des Vorstands;
e) Wahl des Kassenprüfers;
f) Beschlussfassung über eine Änderung des Statutes;
g) Ernennung von Ehrenmitgliedern;
h) Sonstige Beschlusse, die im Interesse der Gruppe sind.
4. Die Mitgliederversammlung entscheidet mit einfacher Mehrheit in offener Abstimmung außer:
a) bei einer Änderung des Statutes und
b) bei einer Auflösung der Gruppe.
5. Die außerordentliche Mitgliederversammlung ist zu berufen, wenn es das Interesse der Gruppe erfordert. Sie beschließt, wenn nicht anders angegeben, mit einfacher Mehrheit:
a) die Abwahl einzelner Mitglieder des Vorstands unter gleichzeitiger Neuwahl eines entsprechenden Vorstandsmitgliedes mit absoluter Mehrheit;
b) den Ausschluss von Mitgliedern;
7. Außerordentliche Mitgliederversammlungen werden vom Vorstand mit einfacher Mehrheit beschlossen oder auf Verlangen von mindestens einem Viertel der Mitglieder einberufen.
6. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden protokollarisch festgehalten und vom Protokollführer und dem Versammlungsleiter unterzeichnet.

§ 15 EINBERUFUNG DER MITGLIEDERVERSAMMLUNG
1. Die ordentliche Mitgliederversammlung ist in den ersten vier Wochen des Vorlesungsbetriebs eines jeden Hochschulsemesters einzuberufen. Jedes Mitglied ist vom Vorstand per E-Mail mit einer Frist von eine Woche unter Angabe der Tagesordnung, Zeit und Ort einzuladen.
2. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist mit einer Frist von einer Woche in gleicher Weise einzuberufen.

§ 16 BESCHLUSSFASSUNG DER MITGLIEDERVERSAMMLUNG
1. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter und bei dessen Verhinderung von einem durch die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit zu wählenden Versammlungsleiter geleitet.
2. Erhält bei Wahlen kein Kandidat eine Mehrheit der Stimmen der anwesenden Mitglieder, ist derjenige gewählt, der die meisten abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Haben zwei oder mehrere Kandidaten die gleiche Stimmenzahl erhalten und übersteigt die Kandidatenzahl die Zahl der zu besetzenden Wahlfunktionen, ist eine Stichwahl durchzuführen. Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen.
3. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Drittel aller stimmberechtigten Gruppenmitglieder anwesend sind.

4. Bei Beschlussunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von zwei Wochen eine neue Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Hierauf ist in der erneuten Einladung hinzuweisen.
5. Wahrend der Mitgliederversammlung darf jedes Mitglied einen Antrag zur Erweiterung der Tagesordnung stellen. Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit über die Annahme des Antrages.

§ 17 AUSSERORDENTLICHE MITGLIEDERVERSAMMLUNG
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist durch den Vorstand mit einfacher Mehrheit einzuberufen, wenn es das Interesse der Gruppe erfordert oder wenn ein Fünftel der Mitglieder dies unter Angabe der Gründe vom Vorstand verlangt. Ansonsten gelten die Bestimmungen der §§ 14, 15 dieses Statutes.

§ 18 ARBEITSGRUPPEN

1. Zur Durchführung besonderer Aufgaben setzt der Vorstand Arbeitsgruppen ein. Aufgaben und Arbeitsweise der Arbeitsgruppen sind in einer Geschäftsordnung festgelegt.

2. Von den Mitgliedern kann dem Vorstand die Gründung der Arbeitsgruppe zur Durchführung wissenschaftlicher Aufgaben vorgeschlagen werden.

3. Die Arbeitsgruppen erstatten der Mitgliederversammlung bei jeder ordentlichen Sitzung Bericht über ihre Arbeit. Der Vorstand wird regelmäßig über den Stand der Arbeit informiert.

4. Die Mitgliedschaft in den Arbeitsgruppen ist freiwillig.

5. Dem Vorstand der Gruppe steht ein Vetorecht gegen alle internen und externen Maßnahmen der Arbeitsgruppe zu.

6. Jede Arbeitsgruppe erstellt einen Wirtschaftsplan, dem der Vorstand im Rahmen der Gesamtplanung zustimmen muss.

7. Jede Arbeitsgruppe wählt für die Dauer ihrer Arbeit einen Sprecher. Eine Wiederwahl ist möglich.

§ 19 FORM DER BESCHLUSSFASSUNG: WAHLEN
1. Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden in offener Abstimmung mit Mehrheit der Abstimmenden gefasst. Bei Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt.
3. Wahlen werden in geheimer Abstimmung vorgenommen. Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen erhalt. Leere und unklare Stimmzettel sind ungültig. Ist mindestens die Hälfte der abgegebenen Stimmen ungültig, ist die Wahl zu wiederholen. Ist die Mehrheit der abgegebenen Stimmen gültig und erhalt keiner der Bewerber mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen, so tritt Stichwahl unter den beiden Bewerbern mit den höchsten Stimmenzahlen ein. Bei Stimmengleichheit in der Stichwahl entscheidet das Los.

§ 20 MEHRHEITEN
1. Die einfache Mehrheit bezieht sich auf die abgegebenen Stimmen.
2. Die qualifizierte Mehrheit erfordert gemäß § 33 BGB drei Viertel der anwesenden Mitgliederstimmen. Im Begriff „anwesende Mitglieder“ sind per Vollmacht gemäß?§ 14 Abs. 2 vertretene stimmberechtigte Mitglieder mit eingeschlossen.
3. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen gelten als nicht abgegebene Stimmen ohne Einfluss auf die Beschlussfähigkeit.

§ 21 FINANZIERUNG
1.hVon den Mitgliedern der Gruppe wird ein Mitgliedsbeitrag erhoben, über dessen Höhe und Fälligkeit die Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes beschließt.
2.hDesweiteren finanziert sich die Gruppe durch Zuwendungen von Dritten, juristischen Personen, Stiftungen und Spenden, sofern diese nicht im Widerspruch zu den unparteiischen und unabhängigen Zielen und Prinzipien der Gruppe stehen.

§ 22 ÄNDERUNG DES STATUTES
1. Eine Änderung des Statutes muss von mindestens einem Viertel der Anwesenden der Mitgliederversammlung beantragt werden. Der Antrag ist schriftlich zu stellen und zu begründen.
2. Der Antrag ist möglichst gleichzeitig mit der Einladung zur Mitgliederversammlung allen Mitgliedern bekannt zu geben. Diese haben das Recht, zu der beantragten Änderung ihre Auffassung schriftlich dem Vorstand einzureichen oder auf der Mitgliederversammlung vorzutragen.
3. Über die Änderung des Statutes entscheidet die Mitgliederversammlung mit qualifizierter Mehrheit.

§ 23 AUFLÖSUNG DER GRUPPE
1. Die Gruppe kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung aufgelöst werden. Dazu bedarf es eines Antrages von mindestens der Hälfte der eingetragenen Mitglieder der Gruppe und qualifizierter Mehrheit bei der Abstimmung.
2. Im Falle der Auflösung der Gruppe sind der Vorsitzende des Vorstandes und sein Stellvertreter gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren, falls die Mitgliederversammlung keine anderen Personen beruft.
3. Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend, wenn die Gruppe aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.

§ 24 GERICHTSSTAND
Der Gerichtsstand ist Passau.

§ 25 INKRAFTTRETEN
Vorstehendes Statut ist von der Mitgliederversammlung der Gruppe "Russia Research Group" am 24. April 2009 in Passau angenommen worden.
Es tritt mit der Eintragung ins Gruppenregister der Universität Passau in Kraft.

Datum Unterschrift

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